Chirotape
Die Methode des Chirotaping (oder auch Kinesiotape, Meditape, K-Tape...) nahm ihren Ursprung im asiatischen Raum der 60er Jahre. Sie wurde zunächst im (Hoch)-Leistungssport verwendet und weiterentwickelt und findet in den letzten 20 Jahren immer mehr Verwendung in der „normalen“ Physiotherapie. Das Tape sollte nur von geschultem, medizinischen Fachpersonal angebracht werden.
Entgegen dem normalen Sporttape, das jedermann kennt und welches die Funktion hat, Gelenke zu stabilisieren und damit in bestimmten Bewegungsrichtungen einzuschränken, soll es mobilisieren, Schmerzen lindern und damit Bewegung erst ermöglichen, Organe beeinflussen oder den Lymphfluß anregen. Es kann aber auch stabilisierend geklebt werden.
Damit findet sich ein breites Anwendungsspektrum in der Prophylaxe, aber auch bei der Behandlung von Beschwerden. Dies sind z. B. Bandscheibenvorfall, HWS- und LWS-Syndrom, Arthrose und anderen Gelenkschmerzen, Verspannungen und Muskelschmerzen, Bandinstabilitäten sowie z.B. bei Menstruationsproblemen.
Die Vorteile des Tapes sind dabei ein hoher Tragekomfort und Nebenwirkungsfreiheit. Es kann effizient und schonend angelegt werden und zeigt einen schnellen Wirkeintritt. Außerdem wirkt es lang anhaltend (bis zu 7 Tage) und setzt damit die Therapie in der Zeit zwischen zwei Anwendungen fort.
Haben Sie weitere Fragen, sind Sie neugierig oder wollen Sie wissen, ob das Tape bei Ihrer Problematik eingesetzt werden kann, dann sprechen Sie uns ruhig an.